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Individuelle Mitarbeiterbefragung

Ob Online- oder Print-Mitarbeiterbefragung, internationales Projekt oder lokale Aktion: Wir entwickeln für alle Anwendungsbereiche eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung.
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Veränderungen nach einer Mitarbeiterbefragung monitoren


Für das erfolgreiche Monitoring von Verbesserungsmaßnahmen nach einer Mitarbeiterbefragung sind zwei Dinge wichtig:

1. Die genaue Beschreibung von Verbesserungsmaßnahmen wie sie im Projektmanagement üblich sind: Zunächst müssen der Inhalt der Maßnahme genau definiert und der Maßnahmenverantwortliche festgelegt werden. Auch Unterstützungsmöglichkeiten sollten beschrieben sein. Ferner gilt es, einen Zeitraum für die Umsetzung der Maßnahme zu vereinbaren und wichtige Meilensteine festzulegen. Darüber hinaus sollte ein Ziel vereinbart werden, an dem zu erkennen ist, ob die Maßnahme tatsächlich erfolgreich abgeschlossen wurde.

2. Diese festgelegten Punkte sollten in einem Monitoring-Tool hinterlegt werden. Es werden zunächst die Inhalte, Zuständigkeiten und Zeitpläne mit Meilensteinen eingegeben. Im weiteren Verlauf ist der aktuelle Projektstand regelmäßig einzupflegen. An einer zentralen Stelle kann dann der aktuelle Stand der Maßnahmen gemonitort werden. Sind Zeitpläne überschritten oder wurden Meilensteine nicht eingehalten, so kann bei den Zuständigen nachgehakt werden.

Expertengespräch
Grebe-Bruns Mitarbeiterbefragung Veränderungsprozess
BRITTA GREBE-BRUNS
Mitglied der Geschäftsführung
geva-institut
 




Mitarbeiter während des Veränderungsprozesses motivieren


Fühlen sich die Mitarbeiter durch Monitoring-Maßnahmen nicht zu stark unter Druck gesetzt?


Das Monitoring von Maßnahmen dient nicht der Kontrolle der Mitarbeiter, sondern der Kontrolle der erfolgreichen Maßnahmenumsetzung nach einer Mitarbeiterbefragung. Werden die einzelnen Maßnahmen in Mitarbeiterworkshops vereinbart, herrscht meist ein großes Commitment und jeder ist bereit, seinen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung zu leisten. Doch die tatsächliche Umsetzung der Maßnahme geht im Alltag oft unter. Mit Hilfe geeigneter Monitoring-Tools werden die Mitarbeiter an die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und die Wichtigkeit der Maßnahmenumsetzung erinnert.

Was kann ich tun, damit die Motivation bei Mitarbeitern und Führungskräften auch noch Monate nach der Mitarbeiterbefragung hoch bleibt?


Die beste Motivation ist eine kontinuierliche Information und Kommunikation (Kommunikation der Befragungsergebnisse) über den Fortschritt der Maßnahmen sowie die konkrete Einbeziehung von Mitarbeitern in die Maßnahmenumsetzung. Erfährt der Mitarbeiter regelmäßig über den Stand der Umsetzung von beschlossenen Maßnahmen, so hat er das Gefühl, dass sich aufgrund der Mitarbeiterbefragung im Unternehmen tatsächlich etwas verändert.

Wann ist es Zeit für eine zweite Mitarbeiterbefragung?


In den meisten Unternehmen hat sich ein etwa zweijähriger Rhythmus für Folgebefragungen bewährt. Es ist nicht sinnvoll, eine weitere Mitarbeiterbefragung zu früh durchzuführen, denn die aus einer ersten Mitarbeiterbefragung beschlossenen Maßnahmen müssen erst einmal umgesetzt (Maßnahmen umsetzen) werden. Auf der einen Seite sollte eine Folgebefragung nicht zu lange hinausgezögert werden, da sonst Veränderungen nur schwer der erfolgreichen Umsetzung von Maßnahmen aus der Mitarbeiterbefragung zugeordnet werden können. Daneben können sich nach größeren Zeitintervallen die Strukturen im Unternehmen stark verändert haben, so dass eine Vergleichbarkeit der Daten (Indizes erstellen) auf dezentraler Ebene nicht mehr möglich oder sinnvoll ist.

Weitere Informationen
Sascha_Stowasser
PD Dr.-Ing.
SASCHA STOWASSER
Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft
 



Mitarbeiterbefragungen aus arbeitgeberorientierter Sicht

Wie sollte eine Mitarbeiterbefragung in die Organisationsentwicklung integriert werden?


Werden Verbesserungs- und Organisationsentwicklungsprozesse durch Mitarbeiterbefragungen flankiert, kann der Einstieg in den Prozess erleichtert und die Akzeptanz der Veränderungen erhöht werden. Die Auseinandersetzung mit den Fragen und den Ergebnissen bewirkt, dass sich jeder befragte Mitarbeiter mit den Themen beschäftigt und über ihre Bewertung nachgedacht hat. Im weiteren Verlauf wird partnerschaftlich an den Themen gearbeitet und konkrete Veränderungsmaßnahmen werden abgeleitet.

Wie kann man mit einer Mitarbeiterbefragung operative Schwachstellen herausfinden?


Mitarbeiter, deren Meinung ernst genommen wird, spielen für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit eine zentrale Rolle. Denn sie erfahren tagtäglich die Schwachstellen in ihrem Arbeitsumfeld, der Technik und der Organisation. Bei entsprechender Vorbereitung - d.h. wenn die Fragen zur Erhebung struktureller und organisatorischer Schwachstellen überlegt ausgewählt werden - hat sich in zahlreichen Mitarbeiterbefragungen gezeigt, dass derartige Schwachstellen klar identifiziert werden können. Im anschließenden Prozess müssen dann konsequenterweise Maßnahmen zur Behebung umgesetzt werden. Nur so werden die Probleme auch tatsächlich gelöst. Kontinuierliche Verbesserungsprozesse können durch Mitarbeiterbefragung sehr gut flankiert werden.

Wie sieht ein gelungenes Gesamtkonzept für eine Mitarbeiterbefragung aus?


Gelingen wird eine Mitarbeiterbefragung dann, wenn alle Projektphasen ernsthaft und kooperativ abgearbeitet werden. Das bedeutet: Einer gründlichen Planung folgt eine transparente Information und anschließende Befragung. Leider erkenne ich bei Mitarbeiterbefragungen immer wieder, dass die anschließende Ergebnisdarstellung und Umsetzungsphase äußerst dürftig ausfallen. Erst werden die Daten sehr professionell erhoben und in Hochglanzberichten präsentiert, nur selten werden dann aber wirklich nachhaltige Follow-up-Workshops durchgeführt und die Aktionen einem Monitoring und Controlling unterzogen.

Weitere Erfolgsfaktoren: Die Ziele der Mitarbeiterbefragung müssen klar definiert (Was will das Unternehmen?) und befragt werden (keine universellen Standardfragebogen, sondern maßgeschneiderte, zielorientierte Befragungen). Unerlässlich sind darüber hinaus ein konsequentes Projektmanagement und die strikte Anonymität der Daten. Eine konstruktive sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit mindert Widerstände gegen die Befragung und den anschließenden Umsetzungsprozess.


Zum vollständigen Interview "Mitarbeiterbefragungen aus arbeitgeberorientierter Sicht"

Weitere Informationen

Im Bereich Follow-up nach der Mitarbeiterbefragung finden Sie auch:

 

Maßnahmen entwickeln

Entlang der Ergebnisinterpretation Verbesserungsmaßnahmen entwickeln.

Maßnahmen umsetzen

Erhöhte Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter nutzen.

Führungskräfte begleiten

Führungskräfte sind der Motor eines Veränderungsprozesses.

 

Veränderungserfolge beobachten und analysieren


Mit einem individuell aufgesetzten Fortschrittsmonitor sowie einem aktiven Fortschrittsmarketing wird die Umsetzung geplanter Veränderungsmaßnahmen nach einer Mitarbeiterbefragung optimal flankiert.

Durch die Kommunikation der Ergebnisse nach der Mitarbeiterbefragung wurde im Unternehmen der Grundstein dafür gelegt, Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln (Maßnahmen entwickeln) und die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter zu erhöhen. Die ersten Schritte der Umsetzung (Maßnahmen umsetzen) werden meist aktiv in Angriff genommen, doch dann besteht erfahrungsgemäß die Gefahr, dass im betrieblichen Alltagstrott alles wieder im Sande verläuft. Mit der Zeit wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten, vor allem wenn sich zahlreiche Einzelprojekte auf unterschiedliche Abteilungen erstrecken.

Mitarbeiterbefragung Monitoring Veränderungsprozess
Nach einer Mitarbeiterbefragung müssen die anvisierten Veränderungsmaßnahmen im Auge behalten werden.


Qualitätssicherung mit dem Fortschrittsmonitor


Das geva-institut hat deshalb für seine Befragungskunden den Fortschrittsmonitor entwickelt, ein einfach zu bedienendes Online-System, mit dem alle aufgesetzten Maßnahmen einer Qualitätssicherung unterzogen werden und der Grad ihrer Umsetzung regelmäßig abgebildet werden kann. Über eingeräumte Rechte haben die verschiedenen Funktionsträger Zugriff auf das System und können Projekte anlegen und beschreiben, Ziele und Zwischenziele definieren, Rollen verteilen, Meilensteine an eine Zeitachse knüpfen, Änderungen und Planabweichungen in der Projektbearbeitung dokumentieren und begründen, Reportings erstellen und Dokumentationen anfertigen. Die Projektleiter sehen immer nur die eigenen Projekte, während Betreuer das ganze System oder Ausschnitte im Rahmen ihrer Rechte einsehen und über Freigaben und Kommentare die Durchführungsqualitäten sicherstellen können.

Der Fortschrittsmonitor wird für jede Mitarbeiterbefragung, die das geva-institut durchführt, speziell aufgesetzt und eingerichtet.

Fortschrittsmarketing - Aktive PR-Strategie nach einer Mitarbeiterbefragung


Über ein Fortschrittsmarketing, eine aktive PR-Strategie nach innen, wird den Mitarbeitern während einer mehrmonatigen Zeitspanne - beispielsweise zwischen zwei Mitarbeiterbefragungen - aufgezeigt, dass ihr Unternehmen veränderungsbereit und -fähig ist und Innovationen umsetzt. Fortschritte im Unternehmen werden unter aktiver Einbeziehung der Mitarbeiter gemessen, dokumentiert und vermittelt.

Darüber hinaus können regelmäßige (Online-)Kurzbefragungen zu ausgewählten Themen durchgeführt werden. Im Rahmen der begleitenden Kommunikation werden neben den Ergebnissen dieser Kurzbefragungen auch die Fortschritte der laufenden und abgeschlossenen Verbesserungsprojekte berichtet. Über diesen Prozess wird das Thema "Mitarbeiterbefragung" in den Köpfen der Mitarbeiter ständig aktuell gehalten. Die Ergebnisevaluation erfolgt dann spätestens über die nächste Mitarbeiterbefragung.

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Verwandte Themen:
Maßnahmen umsetzen
Führungskräfte begleiten
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