Produkte des geva-instituts

Individuelle Mitarbeiterbefragung

Ob Online- oder Print-Mitarbeiterbefragung, internationales Projekt oder lokale Aktion: Wir entwickeln für alle Anwendungsbereiche eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung.
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Sascha_Stowasser
PD Dr.-Ing.
SASCHA STOWASSER
Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft
 



Mitarbeiterbefragungen aus arbeitgeberorientierter Sicht

Wie sollte eine Mitarbeiterbefragung in die Organisationsentwicklung integriert werden?


Werden Verbesserungs- und Organisationsentwicklungsprozesse durch Mitarbeiterbefragungen flankiert, kann der Einstieg in den Prozess erleichtert und die Akzeptanz der Veränderungen erhöht werden. Die Auseinandersetzung mit den Fragen und den Ergebnissen bewirkt, dass sich jeder befragte Mitarbeiter mit den Themen beschäftigt und über ihre Bewertung nachgedacht hat. Im weiteren Verlauf wird partnerschaftlich an den Themen gearbeitet und konkrete Veränderungsmaßnahmen werden abgeleitet.

Wie kann man mit einer Mitarbeiterbefragung operative Schwachstellen herausfinden?


Mitarbeiter, deren Meinung ernst genommen wird, spielen für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit eine zentrale Rolle. Denn sie erfahren tagtäglich die Schwachstellen in ihrem Arbeitsumfeld, der Technik und der Organisation. Bei entsprechender Vorbereitung - d.h. wenn die Fragen zur Erhebung struktureller und organisatorischer Schwachstellen überlegt ausgewählt werden - hat sich in zahlreichen Mitarbeiterbefragungen gezeigt, dass derartige Schwachstellen klar identifiziert werden können. Im anschließenden Prozess müssen dann konsequenterweise Maßnahmen zur Behebung umgesetzt werden. Nur so werden die Probleme auch tatsächlich gelöst. Kontinuierliche Verbesserungsprozesse können durch Mitarbeiterbefragung sehr gut flankiert werden.

Wie sieht ein gelungenes Gesamtkonzept für eine Mitarbeiterbefragung aus?


Gelingen wird eine Mitarbeiterbefragung dann, wenn alle Projektphasen ernsthaft und kooperativ abgearbeitet werden. Das bedeutet: Einer gründlichen Planung folgt eine transparente Information und anschließende Befragung. Leider erkenne ich bei Mitarbeiterbefragungen immer wieder, dass die anschließende Ergebnisdarstellung und Umsetzungsphase äußerst dürftig ausfallen. Erst werden die Daten sehr professionell erhoben und in Hochglanzberichten präsentiert, nur selten werden dann aber wirklich nachhaltige Follow-up-Workshops durchgeführt und die Aktionen einem Monitoring und Controlling unterzogen.

Weitere Erfolgsfaktoren: Die Ziele der Mitarbeiterbefragung müssen klar definiert (Was will das Unternehmen?) und befragt werden (keine universellen Standardfragebogen, sondern maßgeschneiderte, zielorientierte Befragungen). Unerlässlich sind darüber hinaus ein konsequentes Projektmanagement und die strikte Anonymität der Daten. Eine konstruktive sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit mindert Widerstände gegen die Befragung und den anschließenden Umsetzungsprozess.


Zum vollständigen Interview "Mitarbeiterbefragungen aus arbeitgeberorientierter Sicht"

Expertengespräch
Schneider Mitarbeiterbefragung Veränderungsprozess
ANKE SCHNEIDER
Projektteam Mitarbeiterbefragung
geva-institut
 




Widerstände auflösen

Wie geht man mit Widerständen der Mitarbeiter um, wenn man nach einer Mitarbeiterbefragung einen Veränderungsprozess einleitet?


Jede Art von Veränderung bringt erst einmal Widerstände mit sich. Zwei entscheidende Punkte sind deshalb bei der Initiierung eines Veränderungsprozesses im Unternehmen zu beachten: Die Mitarbeiter müssen genau über den Veränderungsprozess informiert (Kommunikation der Befragungsergebnisse) werden. Sie wollen wissen, was konkret verändert werden soll, welches Ziel verfolgt wird, wer an dem Prozess beteiligt ist und wie lange das Ganze dauern wird. Zum anderen ist es sinnvoll, möglichst viele Mitarbeiter an dem Veränderungsprozess zu beteiligen. Denn so werden Betroffene zu Beteiligten. Häufig hilft es auch, anhand von Best Practise-Beispielen die mögilchen Erfolge aufzuzeigen.

Wie stark zählt die Tatsache, dass die Befragungsergebnisse die Grundlage des Prozesses bilden?


Das ist ein sehr gutes Argument, wenn sich nur wenige Mitarbeiter an Veränderungsmaßnahmen beteiligen wollen. Es kann hilfreich sein, dann darauf hinzuweisen, dass es ja die Mitarbeiter selbst waren, die durch die Mitarbeiterbefragung Missstände aufgedeckt haben.

JobTV24

Nach der Mitarbeiterbefragung Veränderungen auf den Weg bringen


Eine Mitarbeiterbefragung sollte immer Auftakt eines Veränderungsprozesses bilden. Denn basierend auf den Ergebnissen können Maßnahmen zielgerichtet im Unternehmen umgesetzt werden.

Britta Grebe-Bruns, Mitglied der Geschäftsführung des geva-instituts, zu Gast bei JobTV24.

Weitere Informationen

Im Bereich Follow-up nach der Mitarbeiterbefragung finden Sie auch:

 

Maßnahmen entwickeln

Entlang der Ergebnisinterpretation Verbesserungsmaßnahmen entwickeln.

Führungskräfte begleiten

Führungskräfte sind der Motor eines Veränderungsprozesses.

Monitoring des Veränderungsprozesses

Durch aktives Fortschrittsmonitoring verhindern, dass Maßnahmen versanden.

 

Maßnahmen im Unternehmen umsetzen


Nachdem sowohl auf der Führungsebene als auch im Rahmen von Mitarbeiterworkshops geeignete Verbesserungsmaßnahmen entwickelt worden sind, gilt es nun, diese auch in der Praxis umzusetzen.

Mit der konkreten Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen wird die schwierigste Phase eines Befragungsprojekts eingeläutet. Nun müssen alle am selben Strang ziehen und sich tagtäglich bemühen, die gewünschten Veränderungen in die Tat umzusetzen.

Mitarbeiterbefragung Veränderungsmaßnahmen umsetzen
Die eigentliche Arbeit nach einer Mitarbeiterbefragung besteht darin, Verbesserungsmaßnahmen in die Praxis umzusetzen.

Natürlich verläuft jeder Veränderungsprozess individuell und die geva-Berater sind nach Beendigung der eigentlichen Mitarbeiterbefragung auch nicht mehr jeden Tag vor Ort, um diese Veränderungen zu begleiten. Aber sie stehen insbesondere in der Startphase sowie beim Eintritt in jeweils neue Umsetzungsphasen mit Rat und Tat zur Seite, indem sie geeignete Vorgehensweisen vorschlagen  und Handlungsempfehlungen aussprechen. Denn jede Veränderungsmaßnahme sollte so auf die Bedürfnisse der einzelnen Abteilungen abgestimmt werden, dass sie für die Mitarbeiter auch ausführbar ist und ohne dass der betriebliche Ablauf ins Stocken gerät. Nur realistische Erwartungen können erfüllt werden!


Veränderung nach einer Mitarbeiterbefragung ist Arbeit


In der Regel erfolgen die entsprechenden Beratungsgespräche mit den Projektverantwortlichen und Führungskräften (Führungskräfte begleiten), die die vorgestellten Ideen und Tipps dann in die Abteilungen hineintragen. Dabei wird der Schwerpunkt darauf gesetzt, immer wieder zu hinterfragen, ob definierte Verhaltensweisen noch gelebt, Veränderungen von allen Mitarbeitern getragen und schließlich Zwischenziele erreicht worden sind. Es ist daher unbedingt empfehlenswert, die Veränderungsmaßnahme zum Bestandteil der Regelkommunikation (Kommunikation der Befragungsergebnisse) zu machen. Auch der Fortschrittsmonitor (Monitoring des Veränderungsprozesses) des geva-instituts unterstützt dabei, Veränderungsmaßnahmen nicht aus den Augen zu verlieren.

Tauchen im Laufe des Veränderungsprozesses neue Problemstellungen auf, kann jederzeit auf die geva-Berater zurückgegriffen werden. Sie unterstützen die betroffenen Führungskräfte und Mitarbeiter dann dabei, wieder den richtigen Kurs zu finden und das Veränderungsziel anzusteuern.

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