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Individuelle Mitarbeiterbefragung

Ob Online- oder Print-Mitarbeiterbefragung, internationales Projekt oder lokale Aktion: Wir entwickeln für alle Anwendungsbereiche eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung.
Kurzinterview
Hageni Mitarbeiterbefragung Betriebsrat
KARL-HEINZ HAGENI
Berater, langjähriger Vorsitzender im Betriebsrat der Software AG
 




Mitarbeiterbefragungen aus Sicht des Betriebsrats


Wie stehen Sie als langjähriger Betriebsrat und Vertreter der IG Metall zum Thema Mitarbeiterbefragung?


Ich empfehle Betriebsräten immer, Mitarbeiterbefragungen zu unterstützen, da sie die besten Entscheidungsgrundlagen liefern und ein guter Anlass für einen offenen Dialog sind. Die Rolle eines Betriebsrates ist natürlich, alle Mitarbeiter von Anfang an gut in diesen Prozess mit einzubinden. Eine Mitarbeiterbefragung ist dabei durchaus eine Chance für den Betriebsrat selbst. Zum Beispiel kann man bei der Verteilung von Fragebogen Gespräche anknüpfen und Stimmungen einfangen. Und wenn man die Mitarbeiterbefragung richtig durchführt und ihre Ergebnisse gut umsetzt, kann sie eine Kultur des Vertrauens schaffen.

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Zeit als Betriebsrat mit Mitarbeiterbefragungen gemacht?


Mitarbeiterbefragungen liefern eine Faktenbasis für wichtige Entscheidungen - teils mit überraschenden Informationen. So haben wir als Betriebsrat bei einer Mitarbeiterbefragung beispielsweise herausgefunden, dass den Mitarbeitern Bildungsangebote und langfristige Personalentwicklung wichtiger waren als kurzfristige finanzielle Anreize. Nachdem diese Fakten bekannt waren, wurde auch das Budget entsprechend geplant. Am Ende waren alle Beteiligten - Mitarbeitervertreter und Geschäftsleitung - mit dem Ergebnis zufrieden. Denn Veränderungsmaßnahmenwerden viel besser akzeptiert, wenn man sie vorher durch eine Mitarbeiterbefragung absichert.


Zum vollständigen Interview "Betriebsräte sollten eine Mitarbeiterbefragung als Chance begreifen"

Expertengespräch
Schneider Mitarbeiterbefragung Betriebsrat
ANKE SCHNEIDER
Projektteam Mitarbeiterbefragung
geva-institut
 




Der Betriebsrat ist ein wichtiger Partner


Warum ist es für ein Befragungsprojekt von Vorteil, wenn der Betriebsrat von Anfang an für die Mitarbeiterbefragung einsteht?


Der Betriebsrat fungiert als Vertreter der Mitarbeiter. Steht er hinter dem Befragungsprojekt, signalisiert das dem Mitarbeiter Vertrauen in die Mitarbeiterbefragung. Die Tatsache, dass der Betriebsrat den Fragebogen kennt, über den Projektprozess informiert ist und sich der Einhaltung der Datenschutzrichtlinien vergewissert hat, schafft bei den Teilnehmern Akzeptanz - und eine hohe Beteiligungsquote.

Wie unterstützt das geva-institut die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat?


Der Projektleiter aus dem geva-institut leistet Überzeugungsarbeit - wenn nötig, auch beim Betriebsrat! Wir erstellen Informationsmaterial, das auf die Belange des Betriebsrats zugeschnitten ist, wir diskutieren und informieren den Betriebsrat persönlich und haben für dessen Fragen und Anliegen immer ein offenes Ohr. Denn wir wissen: Ist der Betriebsrat von Sinn und Zielsetzung der Mitarbeiterbefragung überzeugt und haben wir dessen Vertrauen gewonnen, stehen auch die Mitarbeiter der Mitarbeiterbefragung bald positiv gegenüber.

Mehr zum Thema

Datenschutz und Anonymität -
Das Vertraulichkeitsversprechen


Um von den Mitarbeitern ehrliche und offene Antworten zu erhalten, muss garantiert werden können, dass die in der Mitarbeiterbefragung gemachten Angaben zu jeder Zeit vertraulich bleiben. Dazu reicht jedoch nicht aus, dass der Fragebogen anonym ausgefüllt wird:

  • Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung ist freiwillig.

  • Die Rohdaten der Mitarbeiterbefragung (Datenanalyse nach der Mitarbeiterbefragung) gelangen nicht ins Unternehmen, sondern werden ausschließlich vom geva-institut verarbeitet, das den Bestimmungen nach § 5 BDSG unterliegt. Dem Unternehmen werden nur Ergebnisberichte zur Verfügung gestellt, aus denen nicht hervorgeht, wie einzelne Mitarbeiter geanwortet haben. Darüber hinaus werden nur Ergebnisse rückgemeldet (Auswertung der Mitarbeiterbefragung), wenn sich aus einer Auswertungeinheit der Mitarbeiterbefragung mindestens fünf bis sieben Mitarbeiter beteiligt haben.

  • Bei einer Online-Mitarbeiterbefragung (Mitarbeiterbefragungen online) werden die vergebenen Zugangscodes nicht zusammen mit den Antworten abgespeichert.

  • Zwischen dem Unternehmen und dem geva-institut wird eine schrifliche Vereinbarung zum Datenschutz abgeschlosen.
 

Führungskräfte, Betriebsrat und Belegschaft über die Mitarbeiterbefragung informieren


Sobald die Entscheidung für eine Mitarbeiterbefragung im Unternehmen gefallen ist, sollten die Mitarbeiter informiert werden - auch wenn der Zeitpunkt der Projektdurchführung noch nicht feststeht oder in weiter Ferne liegt.

Je näher die Mitarbeiterbefragung rückt, umso intensiver ist der Informationsbedarf von Mitarbeitern, Führungskräften und dem Betriebsrat. Sie alle möchten wissen, aus welchen vorrangigen Gründen die Mitarbeiterbefragung durchgeführt wird, was mit den erhobenen Daten passiert und ob Angaben im Fragebogen möglicherweise zurückverfolgt werden können. Wichtigster Inhalt der Kommunikationsmaßnahmen ist daher die Garantie einer anonymen datenschutzgerechten Durchführung der Mitarbeiterbefragung. Denn nur wenn eine hohe Glaubhaftigkeit vermittelt werden konnte, ist später mit einer hohen Beteiligungsquote und vor allem ehrlichen Antworten zu rechnen. Die geva-Berater stehen bei Mitarbeiterversammlungen, Zusammenkünften des Betriebsrates und Führungskräfte-Meetings zu allen offenen Fragen Rede und Antwort.

Mitarbeiter über Mitarbeiterbefragung informieren
Betriebsrat und Führungskräfte für die Mitarbeiterbefragung gewinnen.

Kommunikationsmittel für eine Mitarbeiterbefragung


Daneben sollten alle im Unternehmen zur Verfügung stehenden Kommunikationswege genutzt werden, um für die Mitarbeiterbefragung zu werben. Dazu zählen Mitarbeiterzeitungen, Rundbriefe, Abteilungsbesprechungen, Aushänge am Schwarzen Brett etc. Aber auch speziell angefertigte Printmedien wie Plakate, Broschüren und Flyer erhöhen die Bereitschaft zur Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung. Redaktion und Grafik des geva-instituts (Angebot des geva-instituts) entwickeln mit Ihnen gemeinsam geeignete Kommunikationsmittel, die ansprechend und informativ gestaltet sind und sich einer klaren und freundlichen Sprache bedienen. Es ist für Broschüren und Flyer zudem empfehlenswert, dass die Geschäftsführung oder der Vorstand selbst zur bevorstehenden Mitarbeiterbefragung Stellung nehmen.

In den meisten Unternehmen wird die Mitarbeiterefragung unter einem bestimmten Motto durchgeführt, das vor allem signalisieren soll, das man an der Meinung der Mitarbeiter wirkliches Interesse zeigt. Außerdem soll es zu Offenheit und Ehrlichkeit aufrufen. Beispiele sind: "Ihre Meinung ist gefragt", "Ihre Meinung zählt", "Sagen Sie uns Ihre Meinung!", "Offen gesagt!" etc.

Steigerung der Rücklaufquote


Während des Befragungszeitraums sollten die Mitarbeiter durch einen Aufruf der Führungskräfte oder auch durch Erinnerungsschreiben zur Teilnahme motiviert werden, so dass sich die Rücklaufquote weiter erhöht.

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Kommunikation der Befragungsergebnisse
Projektteam Mitarbeiterbefragung
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