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Individuelle Mitarbeiterbefragung

Ob Online- oder Print-Mitarbeiterbefragung, internationales Projekt oder lokale Aktion: Wir entwickeln für alle Anwendungsbereiche eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung.
Kurzinterview
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GERHARD BRUNS
Mitglied der Geschäftsführung
geva-institut
 




Mit Mitarbeiterbefragungen Veränderungen erzielen


Warum kann eine Mitarbeiterbefragung etwas verändern?


Um Stärken und Schwächen im Unternehmen aufzuzeigen, ist nichts nützlicher als die Fachkompetenz, die Erfahrung und die ungeschminkte Innensicht der Mitarbeiter. Eine Befragung legt außerdem offen, welche Stellschrauben für die Motivation ganz unterschiedlicher Mitarbeitergruppen relevant sind. Wer diese Stellschrauben kennt, kann gezielt handeln.

Kennen Führungskräfte die Meinung ihrer Mitarbeiter nicht zu Genüge?


Oft lehnen Führungskräfte eine Befragung aus Angst vor negativen Bewertungen ab. Sie begründen dies damit, die Meinung der Mitarbeiter sei unsachlich. Das ist aber gerade der Punkt: Eine Mitarbeiterbefragung erforscht subjektive Meinungen und Emotionen.

Was bringt es, auf subjektive Einschätzungen zu hören?


Motivation, Bindung, die Haltung zur Führungskraft, Engagement oder Kreativität sind subjektive Produkte. Hier gibt es kein "richtig" oder "falsch". Nur (subjektiv) motivierte Mitarbeiter leisten mehr und bleiben länger im Unternehmen. Objektiv motivieren kann man nicht, noch nicht einmal mit Geld.

Aber wenn doch schon alles stimmt im Unternehmen?


Wenn Hunderte oder Tausende zusammenarbeiten, gibt es immer Schnittstellenprobleme und Reibungsverluste. Außerdem habe ich in keinem Unternehmen ausschließlich perfekte Führungskräfte angetroffen - und perfekte Führung bedeutet für unterschiedliche Mitarbeitergruppen sicher nicht immer das Gleiche. Es geht weder darum, Schönwetterbefragungen durchzuführen, noch darum, ein Schwarzbuch zu schreiben, das zeigt, wie schrecklich doch die Lage ist. Was vor allem zählt, ist, handlungsorientierte Ansatzpunkte für Verbesserungen zu finden und diese Verbesserungen konsequent umzusetzen.


Zum vollständigen Interview "Wie rechnet sich eine Mitarbeiterbefragung"

Expertengespräch
Stadler Mitarbeiterbefragung Veränderungsmaßnahmen
MICHAELA STADLER
Projektteam Mitarbeiterbefragung
geva-institut
 




Den Veränderungsbedarf ermitteln

Wie wird nach einer Mitarbeiterbefragung der Veränderungsbedarf ermittelt?


Der Veränderungsbedarf richtet sich nach den Befragungsergebnissen: Zum einen gilt es, die Themen mit dem höchsten Verbesserungspotenzial zu identifizieren, welche sich aus sehr kritischen absoluten Ergebnissen oder aus einem kritischen Vergleich zum externen Benchmark (Benchmarks/Vergleichsdaten) ergeben. Bei Folgebefragungen müssen insbesondere die Themen berücksichtigt werden, die bereits als Handlungsfelder identifiziert wurden, deren Ergebnislage (Monitoring des Veränderungsprozesses) sich jedoch nicht verbessert hat. Gibt es mehrere Themen, müssen diese nach Wichtigkeit und Dringlichkeit priorisiert werden. Wichtig ist, dass nicht zu viele Themen gleichzeitig angegangen werden.

Wie unterstützen die geva-Psychologen das Unternehmen bei der Ableitung geeigneter Veränderungsmaßnahmen?


Um nach einer Mitarbeiterbefragung geeignete Veränderungsmaßnahmen abzuleiten, wird im ersten Schritt überlegt, welche Projekte im Unternehmen bereits angedacht oder auch schon angestoßen sind. So werden Ressourcen optimal genutzt und Projekte durch die Mitarbeiterbefragung gestärkt. Zum anderen ist es aber meist auch notwendig, auf Basis der Ergebnisse neue Verbesserungsprojekte aufzusetzen: Wir können dabei auf bereits bewährte Ansätze zurückzugreifen oder auch - im Falle von Folgebefragungen - gewonnene Best Practise-Ansätze (Monitoring des Veränderungsprozesses) innerhalb des Unternehmens auf andere Abteilungen übertragen. Die geva-Psychologen beraten natürlich auch zur inhaltlichen und methodischen Umsetzung (Maßnahmen umsetzen).

Weitere Informationen

Im Bereich Follow-up nach der Mitarbeiterbefragung finden Sie auch:

 

Maßnahmen umsetzen

Erhöhte Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter nutzen.

Führungskräfte begleiten

Führungskräfte sind der Motor eines Veränderungsprozesses.

Monitoring des Veränderungsprozesses

Durch aktives Fortschrittsmonitoring verhindern, dass Maßnahmen versanden.

 

Auftakt des Veränderungsprozesses


Ist der Dialog mit den Mitarbeitern durch die Mitarbeiterbefragung eröffnet, werden auch konkrete Verbesserungsmaßnahmen erwartet. Daher sollte eine Mitarbeiterbefragung nie alleine stehen, sondern immer den Beginn eines Organisationsentwicklungsprozesses markieren. Die geva-Psychologen unterstützen Sie dabei, aus den Befragungsergebnissen die richtigen Veränderungsmaßnahmen abzuleiten.

Ziel einer Mitarbeiterbefragung ist nicht die Befragung selbst, sondern die Verbesserungsleistung, die damit ausgelöst und umgesetzt wird. Bevor Ihnen die Projektleiter des geva-instituts die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung präsentieren, haben sie die Daten (Datananalyse nach der Mitarbeiterbefragung) daher nicht nur ausgewertet, sondern auch genau analysiert, interpretiert und die kritischen Punkte klar herausgearbeitet. Sie haben Zusammenhänge zwischen einzelnen Befragungsthemen aufgespürt und schließlich eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die aufzeigt, wo im Unternehmen Reibungsverluste in den Arbeitsabläufen bestehen, welche Merkmale die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter bestimmen und wie Führung, Effizienz und Kundenorientierung einzuschätzen sind.


Auf der Grundlage der präsentierten Befragungsergebnisse lassen sich nun sehr zielgerichtet Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Auch bei diesem Schritt stehen Ihnen die Experten des geva-instituts mit ihrer Fachkenntnis zur Seite. Sie unterstützen Sie bei einer vertieften Auseinandersetzung mit bisher unbekannten Zusammenhängen einzelner Faktoren, bringen ihre langjährige Erfahrung in den Diskussionsprozess mit ein und entwickeln gemeinsam mit Ihnen Strategien, wo notwendige Veränderungsprozesse ansetzen müssen.


Veränderungsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen


Auf Gesamtunternehmensebene heißt dies, die zentralen "Learnings" aus einer Mitarbeiterbefragung herauszuarbeiten. Die Ergebnisse mit Verbesserungspotenzial werden priorisiert und es werden zentrale Handlungsfelder identifiziert. Für diese werden zentrale Verbesserungsmaßnahmen aufgesetzt, bei denen die bereits bestehende Projektlandschaft im Unternehmen berücksichtigt und integriert werden kann. Neben der Definition des Maßnahmenverantwortlichen ist es sinnvoll, Projektteams zu bilden, denen auch Mitarbeitern aus unterschiedlichsten Bereichen und Hierarchien angehören. So wird eine Einbeziehung der Mitarbeiter (Kommunikation der Befragungsergebnisse) sicher gestellt.

Mitarbeiterbefragung Veränderungsmaßnahmen entwickeln
Die Mitarbeiterbefragung markiert den Beginn eines Veränderungsprozesses.

Auf dezentraler Ebene heißt dies:

1. Die Führungskräfte einbinden: In persönlichen Feedback-Gesprächen (Führungskräfte begleiten) werden ihnen ihre Ergebnisse erläutert und alle interpretativen Fragen geklärt. Darüber hinaus dienen die Feedback-Gespräche der Ursachenalayse sowie der Ermittlung abteilungs- bzw. bereichspezifischern Handlungsbedarfs. Ziel ist die Sensibilisierung für und die Ableitung von notwendigen Veränderungs- bzw. Verbesserungsmaßnahmen, um Motivation, Engagement und Bindung der Mitarbeiter im jeweiligen Bereich sicherzustellen.

2. Die Mitarbeiter einbinden: In Mitarbeiter-Workshops (Kommunikation der Befragungsergebnisse) können durch eine strukturierte Moderation die oft vielfältigen Ergebnislagen genauer erklärt, Ursachen und Hintergründe eruiert sowie dezentrale Verbesserungsziele und effektive Maßnahmen erarbeitet werden.

In der Follow-up-Phase (Follow-up nach der Mitarbeiterbefragung) werden stets die Ressourcen des Auftraggeber mit berücksichtigt. Häufig wird für die Moderation der Workshops mit Multiplikatorensystemen gearbeitet, bei dem mit Hilfe von Multiplikatorentrainings ein Know-How-Transfer für interne Mitarbeiter geschaffen wird.

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Verwandte Themen:
Handlungsorientierte Mitarbeiterbefragungen
Maßnahmen umsetzen
Führungskräfte begleiten
Monitoring des Veränderungsprozesses
Kommunikation der Befragungsergebnisse
Follow-up nach der Mitarbeiterbefragung
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