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Individuelle Mitarbeiterbefragung

Ob Online- oder Print-Mitarbeiterbefragung, internationales Projekt oder lokale Aktion: Wir entwickeln für alle Anwendungsbereiche eine maßgeschneiderte Mitarbeiterbefragung.
Kurzinterview
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THOMAS SCHELP
Kanzlei Ulrich Weber & Partner
 





Information des Betriebsrats über die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung

Wie ist der Betriebsrat bei einer Mitarbeiterbefragung mit einzubinden? Besteht ein Mitbestimmungsrecht?

Nein, wenn die Fragen den Inhalt, den Umfang und die Bedeutung des Arbeitsplatzes betreffen und nicht personenbezogen sind, besteht bei allgemeinen Arbeitsplatzerhebungen kein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats. Zu beachten ist aber, dass der Betriebsrat nach § 80 Abs. 2 BetrVG vom Arbeitgeber Auskunft über die Auswertung der Befragung verlangen kann, wenn die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass die dabei gewonnenen Erkenntnisse Aufgaben des Betriebsrats betreffen. Der Betriebsrat hat also ein Informationsrecht.

Gibt es dafür Beispiele?
Ein Beispiel wäre, dass die Situation der Arbeitnehmer im Unternehmen und das Betriebsklima wesentlich durch Regelungen der Ordnung des Betriebs und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb beeinflusst werden können, die nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG mitbestimmungspflichtig sind. Werden im Fragebogen Entwicklungsmöglichkeiten sowie Gehalt und Sozialleistungen angesprochen, kommt das Mitbestimmungsrecht bei der betrieblichen Lohngestaltung nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG in Betracht. In diesen Fällen besteht daher ein Informationsrecht über die Mitarbeiterbefragung. 

Zum vollständigen Interview "Mitarbeiterbefragungen aus arbeitsrechtlicher Perspektive"
Weitere Informationen

Im Bereich Auswertung der Mitarbeiterbefragung finden Sie auch:

 

Datenanalyse nach der Mitarbeiterbefragung

Gut und richtig auswerten.

 

Benchmarks / Vergleichsdaten

Für die Ergebnisse den richtigen Bezugsrahmen finden.

 

Indizes erstellen

Trends und Entwicklungen über den Zeitverlauf fortschreiben.

Reporting / Ergebnisdokumentation

Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung ins Unternehmen tragen.

 

Kommunikation nach der Mitarbeiterbefragung: Dem Vertrauensvorschuss gerecht werden


In der Mitarbeiterbefragung haben die Mitarbeiter ehrlich geantwortet. Daher verdienen sie es, nun umfassend über die Resultate informiert zu werden.

Die Gesamtergebnisse der Mitarbeiterbefragung können je nach Mitarbeiterzahl zunächst auf einer Betriebsversammlung vorgestellt werden. Häufig wird parallel dazu auch eine Ergebnisbroschüre verteilt, in denen die zentralen Ergebnisse adressatengerecht und ansprechend aufbereitet sind. Außerdem kann das firmeneigene Intranet verwendet werden, um den Mitarbeitern die Ergebnisse aus der Mitarbeiterbefragung vorzustellen.


Bereichsergebnisse sind von großem Interesse


Darüber hinaus möchten die Mitarbeiter aber insbesondere auch die Mitarbeiterbefragungsergebnisse ihres eigenen Bereichs oder ihrer Abteilung erfahren. Diese können beispielsweise in Regelbesprechungen vorgestellt werden. Optimaler ist es jedoch, spezielle Workshops zu veranstalten, bei denen neben der allgemeinen Information auch ein besonderes Augenmerk auf die Diskussion und die gemeinsame Maßnahmenplanung gelegt wird. Moderiert werden diese Workshops meist von einem geva-Berater und Mitarbeitern der Personalabteilung oder des Projektteams "Mitarbeiterbefragung" (Projektteam Mitarbeiterbefragung).


Führungskräfte als Botschafter


Insbesondere bei der Information der Mitarbeiter über die Ergebnisse aus dem eigenen Bereich sind besonders häufig die Führungskräfte (Führungskräfte begleiten) gefragt. In welchem Rahmen dies geschieht, bleibt meist der Führungskraft selbst überlassen. Einige nutzen dafür Regelbesprechungen, andere verbinden die Information mit einer Teamentwicklung am Wochenende. Um ein möglichst gleichmäßiges Vorgehen innerhalb eines Unternehmens sicherzustellen, ist es sinnvoll, den Führungskräften mögliche Kommunikationswege aufzuzeigen und insbesondere auch Hilfestellungen (Führungskräfte begleiten) anzubieten. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn einige Ergebnisse kritisch ausfallen oder die Führungskraft selbst Gegenstand der Mitarbeiterbefragung (360 Grad Feedback / Aufwärtsbeurteilungen) war.

Ein Kommunikationskonzept für den Veränderungsprozess erstellen


Ein sorgfältig von der Projektgruppe geplantes Kommunikationskonzept regelt das einheitliche Vorgehen der Informationsweitergabe im Unternehmen. So wird gewährleistet, dass jeder Mitarbeiter die gleichen Informationen erhält. Und je besser die Mitarbeiter über die Ergebnisse informiert sind, desto größer ist ihre Bereitschaft, an Veränderungsprozessen teilzunehmen. Die einheitliche Gestaltung aller verwendeter Kommunikationsmittel durch die Grafikabteilung des geva-instituts orientiert sich an der Corporate Identity und entspricht dem aktuellen Stand moderner Visualisierung von Zahlen und Charts.

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