Führungskräfte als Motor des Veränderungsprozesses
Die Führungskräfte sollen Veränderungen vorleben und ihre Mitarbeiter dazu motivieren, sich für den Verbesserungsprozess nach der Mitarbeiterbefragung erneut zu engagieren. Dies setzt jedoch nicht nur ihre Bereitschaft voraus, sondern auch ein entsprechendes Know-how. Viele Veränderungsmaßnahmen, die aus einer
Mitarbeiterbefragung abgeleitet worden sind, sind mit einer Verhaltensänderung in der Führung verknüpft. Häufig müssen die Führungskräfte ihre Vorgehensweisen anpassen oder aber ihre Mitarbeiter dazu anleiten, neue Wege zu gehen und Dinge anders als bisher zu machen.

Viele Themen einer Mitarbeiterbefragung sind direkt mit dem Führungsstil des Unternehmens verknüpft.
Die geva-Berater bieten in Abstimmung mit der Personalentwicklung bedarfsgerecht kurze Trainings oder Coachings an, um entscheidende Kompetenzen wie beispielsweise Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder auch Organisationsfähigkeit der Führungskräfte zu steigern. Sie unterstützen darüber hinaus die Führungskräfte bei der Entwicklung konkreter Vorgehensweisen, die sich in der jeweiligen Abteilung auch wirklich durchführen lassen. Oder aber sie geben der Unternehmensleitung Anregungen für einen notwendigen Qualifizierungsprozess. Ziel ist es, jede Führungskraft fit zu machen, den Veränderungsprozess unter den gegebenen Bedingungen der eigenen Abteilung zu leiten.
Führung nach der Mitarbeiterbefragung neu definieren
Nicht selten stellt sich nach einer
Mitarbeiterbefragung heraus, dass die Führung an sich im Unternehmen optimiert werden muss. Denn häufig wird die Führungsleistung von den Mitarbeitern anders erlebt, als diese beispielsweise in den Führungsleitlinien verankert ist. Genauso häufig empfinden die Führungskräfte selbst die im Unternehmen vorherrschenden Entscheidungsprozesse oder Führungsleitlinien als unbefriedigend.
In jedem Fall können die geva-Berater die entsprechenden Führungskreise dabei unterstützen, die Soll-Vorstellung von guter Führung der tatsächlich erlebten Führung gegenüberzustellen. Sie entwickeln Strategien, wie die Führungsleitlinien wieder mehr in den betrieblichen Alltag eingebracht werden - oder sogar neue Führungskonzepte auf den Weg gebracht werden können.
Best Practice-Beispiele aus vorhergehenden Mitarbeiterbefragungen motivieren
Wird eine Mitarbeiterbefragung regelmäßig wiederholt, können die Erfolge einzelner Führungskräfte dazu dienen, Kollegen praxisorientierte Wege des Veränderungsprozesses aufzuzeigen. Dazu werden Abteilungen, die in einer zweiten oder dritten Mitarbeiterbefragung deutlich höhere Zufriedenheitswerte aufweisen, dahingehend untersucht, mit welchen Verhaltens- oder Veränderungsmaßnahmen diese Verbesserungen erreicht wurden. Die entsprechende Führungskraft kann dann von ihren Erfahrungen berichten und mit entsprechenden Best-Practice-Beispielen anderen Vorgesetzten im Unternehmen eine unverzichtbare Hilfestellung geben. Voraussetzung ist allerdings die analytische Vorarbeit der geva-Psychologen, denn nicht jedes Best-Practice-Beispiel kann auf jede beliebige Abteilung angewendet werden.
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