Einen geeigneten Fragebogen entwickeln - Fortsetzung
Ihr geva-Berater wird bei der Zusammenstellung der Items verschiedene Methoden und strategische Gesichtspunkte berücksichtigen, um die Meinung Ihrer Mitarbeiter zu einzelnen Themen messbar zu machen. Dazu werden Teilaspekte in Items aufgespalten, so dass sich die Antwort auf die eigentliche Hauptfrage durch die Kombination mehrerer Ergebnissen addiert.
Formulierung der Items im Fragebogen
In der Regel werden in einer Mitarbeiterbefragung keine Fragen gestellt, sondern Aussagen vorgegeben, die der Befragte mit Hilfe einer Antwortskala beurteilen soll. Damit der Teilnehmer ein klares Urteil fällen kann, müssen diese Aussagen unmissverständlich formuliert sein. Jede Aussage darf zudem auch nur ein konkretes Statement umfassen. Verschachtelte Sätze und umständliche Umschreibungen sind genauso zu vermeiden wie hypothetische Fragestellungen und Suggestivfragen. Die Aussagen sollten außerdem mal positiv und mal negativ formuliert sein, um ein mechanisches Ankreuzen zu vermeiden. Damit Unternehmenseinheiten, Führungsebenen, Weiterbildungsangebote etc. von allen Mitarbeitern klar identifiziert werden, sollte ein Fragebogen immer im Unternehmen verwendete Begriffe aufweisen.
Offene Fragen sind eher selten
Offene Fragen sind in Mitarbeiterbefragungen eher selten. Zum einen werden diese im Schnitt nur von 20 bis 30 Prozent der Befragten beantwortet. Zum anderen ist ihre Auswertung (Auswertung der Mitarbeiterbefragung) sehr aufwändig und damit kostspielig. Oft nutzen die Mitarbeiter Freitextfelder auch einfach nur, um ihrem Ärger einmal Luft zu machen.
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