Internationale Mitarbeiterbefragungen erfordern viel Know-how
Bei einer Mitarbeiterbefragung in Auslandsgesellschaften sollten die Aspekte der Arbeitszufriedenheit auch im Kontext der jeweiligen Landeskultur betrachtet werden.
Für Unternehmen mit fremdsprachigen Mitarbeitern oder Niederlassungen im Ausland bietet das geva-institut sowohl individuelle Mitarbeiterbefragungen als auch den einsatzfertigen Commitment Monitor in verschiedenen Fremdsprachen an. So können Sie sicher sein, dass alle Mitarbeiter die Fragen richtig verstehen und das Ergebnis nicht durch Sprachschwierigkeiten verfälscht wird.
Was Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zufrieden stellt, kann jedoch in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sein. Neben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nehmen insbesondere kulturelle Faktoren und gesellschaftliche Wertvorstellungen Einfluss darauf, wie Menschen ihr Arbeitsumfeld, die Führung im Unternehmen und ihre beruflichen Entwicklungschancen wahrnehmen und bewerten. Stellt man Befragungsergebnisse aus verschiedenen Ländern einander gegenüber, muss bei der Auswertung und Interpretation der Daten auf diese Einflussfaktoren Rücksicht genommen werden.
Internationale Benchmarks machen Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung vergleichbar
Um die Arbeitszufriedenheit der Belegschaft an ausländischen Standorten sowie die Bewertung ihrer einzelnen Aspekte vergleichbar zu machen, stellt das geva-institut seinen Kunden internationale Benchmarks (Benchmarks/Vergleichsdaten) zur Verfügung. Diese wurden im Rahmen einer breit aufgestellten Studie (Länderporträts "Internationale Mitarbeiterbefragung") erhoben, bei der Berufstätige in 25 Ländern zu rund 30 Faktoren der Arbeitszufriedenheit, zu ihrer grundsätzlichen Arbeitseinstellung sowie zu Unternehmenskultur, Führungsverständnis, internationale Mobilität, Fehlzeiten und Umgang mit drohendem Arbeitsplatzverlust befragt wurden.

Der Fragebogen einer internationalen Mitarbeiterbefragung muss kulturell angepasst werden.
Für die Erhebung der Daten wurden aus einem rund sechs Millionen Personen umfassenden internationalen Panel rund 130.200 Berufstätige nach einem vorgegebenen Suchprofil mit den Variablen Qualifikation/Position, Branche, Geschlecht und Alter ausgewählt. Um die a-priori-Quotierung aufgrund vorliegender Panel-Strukturdaten zu validieren, wurden diese Personen einer vorgeschalteten Screening-Befragung unterzogen. Pro Land wurde ein strukturell und proportional korrekt besetztes Sample generiert. Insgesamt wurden 11.000 Personen zugelassen, von denen etwa 70 Prozent die Befragung erfolgreich abgeschlossen haben.
Unternehmensübergreifender Sample-Ansatz
Dieser unternehmensübergreifende Sample-Ansatz hat den Vorteil, dass keine statistisch unterwünschten Einflüsse einzelner Unternehmenskulturen die Ergebnisse verzerren, wie dies der Fall wäre, wenn nur Daten aus bereits durchgeführten Mitarbeiterbefragungen als Benchmark verwendet würden. Die Ergebnisse der Studie wurden umfassend dokumentiert.
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