Mit Papier und Bleistift: Schriftliche Mitarbeiterbefragungen
Eine schriftliche Mitarbeiterbefragung findet in den meisten Unternehmen entweder in einem Wahllokal (z. B. Kantine), direkt am Arbeitsplatz oder auf postalischem Wege statt.
Mitarbeiterbefragung im Wahllokal
Die Mitarbeiter füllen den Fragebogen (
Fragebogen erstellen) in einem Raum des Unternehmens aus und werfen ihn anschließend in eine verschlossene Urne. Die Wahllokalmethode setzt in der Regel eine größere "Werbekampagne" voraus, damit möglichst viele Mitarbeiter sich auf den Weg zur Mitarbeiterbefragung machen. Andererseits kann es sich auch "ansteckend" auswirken, wenn Kollegen beispielsweise nach dem Mittagessen gemeinsam zur Mitarbeiterbefragung gehen.

Der Fragebogen der Mitarbeiterbefragung wird schriftlich ausgefüllt.
Die schriftliche Mitarbeiterbefragung im Wahllokal macht einen gewissen organisatorischen Aufwand notwendig. So muss beispielsweise der Raum entsprechend eingerichtet und von Wahlleitern beaufsichtigt werden, die während der Befragung die Teilnahmeberechtigung der Mitarbeiter überprüfen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Den Fragebogen am Arbeitsplatz ausfüllen
Das Ausfüllen des Fragebogens am eigenen Arbeitsplatz ist hauptsächlich für Büromitarbeiter geeignet. Der Vorgesetzte sollte den Fragebogen an seine Mitarbeiter verteilen, ein Auslegen der Fragebogen ist meist zu unverbindlich. Die ausgefüllten Fragebogen werden in eine verschlossene Urne eingeworfen. Das Ausfüllen am eigenen Arbeitsplatz birgt immer die Gefahr, dass Kollegen ihre Antworten miteinander diskutieren und sich von der Meinung anderer beeinflussen lassen.
Mitarbeiterbefragung per Post
Bei der postalischen Mitarbeiterefragung füllt
der Mitarbeiter den Fragebogen zu Hause während seiner Freizeit aus. Diese Methode empfiehlt sich insbesondere für Unternehmen mit vielen verschiedenen Standorten oder zahlreichen Außendienstmitarbeitern. Der Fragebogen wird nach entsprechender Ankündigung an die Heimatadresse zugestellt oder im Unternehmen verteilt und anschließend in einem Rückumschlag direkt an das geva-institut gesandt. Um Portokosten zu sparen, kann der Fragebogen auch in die Hauspost gegeben werden. Allerdings sollte der Fragebogen nicht der Lohnabrechnung beigelegt werden.
Vorteil der postalischen Mitarbeiterbefragung ist, dass die Mitarbeiter selbst entscheiden können, wann sie den Fragebogen ausfüllen. Leider kann sich dies negativ auf die Rücklaufquote auswirken, da viele den Fragebogen zu Hause schnell wieder vergessen haben oder nicht rechtzeitig zurücksenden. Dem kann allerdings durch rechtzeitige Erinnerungs-Mailings vorgebeugt werden.
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