Datenanalyse: Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung richtig auswerten
Die Auswertung der Ergebnisse einer professionellen Mitarbeiterbefragung geht weit über das Addieren von Punkten je Frage hinaus: Das geva-institut betreibt eine tiefgreifende Analyse der Daten.
Nach der Durchführung
der Mitarbeiterbefragung besteht die Kunst der Datenanalyse darin, interessante Zusammenhänge und Implikationen zu erkennen. Dabei stehen die Hypothesen und Erkenntnisziele der Mitarbeiterbefragung im Vordergrund - aber auch überraschende Trends sollten gesehen und kritisch hinterfragt werden. Daher kommt es bei der Datenauswertung auf den richtigen Riecher an.

Die Auswertung der Mitarbeiterbefragung erfordert ein gutes Gespür für die richtigen Zusammenhänge.
Es gilt, die Gesamtergebnisse der
Mitarbeiterbefragung in ihren spezifischen Zusammenhängen zu analysieren. Setzt man willkürlich alles mit allem in Verbindung, verliert man sich schnell in Zahlen und Statistiken, ohne praxisbezogene und damit wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Denn was nutzt es einem Unternehmen zu wissen, dass beispielsweise die Zusammenarbeit im Unternehmen mit einem Mittelwert von 3,5 bewertet wurde? Die Datenanalyse beim geva-institut geht daher über eine rein deskriptive Statistik immer weit hinaus. Erst wenn die Ergebnisse mittels multivariater Methoden in Zusammenhang mit den übrigen Ergebnissen gebracht werden, können daraus wichtige Erkenntnisse für das Unternehmen abgeleitet werden.
Der Schlüssel zu wichtigen und richtungweisenden Ergebnissen und Implikationen ist ein hypothesengeleitetes Vorgehen – dazu ist psychologische Expertise, Erfahrung und das richtige Maß an Intuition notwendig. Jeder geva-Berater setzt sich bereits im Vorfeld einer Mitarbeiterbefragung intensiv mit dem Unternehmen auseinander und berücksichtigt Eindrücke der Unternehmenskultur und Voranalysen in seinen Hypothesen, um diese dann mit Hilfe der gewonnen Daten zu bestätigen oder auch zu verwerfen.
Stellschraubenanalysen durch Benchmarks
Daneben gehört zu einer umfassenden Datenanalyse der Vergleich zu einem externen Benchmark (
Benchmarks/Vergleichsdaten). Erst, wenn ein Mittelwert von 3,5 dem Wert aus anderen Unternehmen, die in der Struktur und Tätigkeit mit dem eigenen Unternehmen vergleichbar sind, gegenüber gestellt wird, kann bewertet werden, ob es sich um ein gutes oder ein schlechtes Ergebnis handelt. Dazu werden im geva-institut Signifkanztests und Effektstärken berechnet, die eine Aussage darüber liefern, ob Unterschiede systematisch oder nur zufällig auftreten bzw. die eine Aussage über die Relevanz der Unterschiede ermöglichen.
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