Studie zu Arbeitszufriedenheit und Führunsstilen weltweit - Benchmarking für internationale Mitarbeiterbefragungen
Die Antwort auf die Frage, was Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zufrieden stellt, kann in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich ausfallen. Neben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nehmen insbesondere kulturelle Faktoren und gesellschaftliche Wertvorstellungen Einfluss darauf, wie Menschen ihr Arbeitsumfeld, die Führung im Unternehmen und ihre beruflichen Entwicklungschancen wahrnehmen und bewerten.
Im Rahmen einer internationalen überbetrieblichen Mitarbeiterbefragung hat das geva-institut im Herbst 2006 Berufstätige in 25 Ländern zu ihrer grundsätzlichen Arbeitseinstellung und zu rund 30 Faktoren der Arbeitszufriedenheit befragt. Darüber hinaus wurden Aspekte der Unternehmenskultur und des Führungsverständnisses im internationalen Vergleich untersucht sowie Fragen zu übergreifenden Themen wie internationale Mobilität, Karrierechancen und -erwartungen, Fehlzeiten und Umgang mit drohendem Arbeitsplatzverlust gestellt. Mit diesen vielfältigen Daten hat das geva-institut nicht nur signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern herausgearbeitet, sondern ermöglicht seinen Kunden bei internationalen Mitarbeiterbefragungen auch ein aussagekräftiges Benchmarking.

Internationale Mitarbeiterbefragung mit dem geva-institut.
Teilnehmer der internationalen Mitarbeiterbefragung
Aus einem rund sechs Millionen Personen umfassenden internationalen Panel wurden nach einem vorgegebenen Suchprofil mit den Variablen Qualifikation/Position, Branche, Geschlecht und Alter 130.202 berufstätige Personen aus den 25 Zielländern Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, England, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Niederlande, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien, Türkei, Ungarn und den USA ausgewählt. Die vorselektierte Personengruppe wurde eingeladen, an der internationalen Mitarbeiterbefragung teilzunehmen.
Um die Apriori-Quotierung gemäß vorliegender Panel-Strukturdaten zu validieren, wurden alle Personen, die bereit waren, an der Befragung teilzunehmen, einer vorgeschalteten Screening-Befragung unterzogen. Für die Befragung wurden schließlich n=11.027 Personen zugelassen. Die übrigen Kandidaten mussten abgelehnt werden, um die Sample-Kriterien bzw. den Quotenplan optimal zu erfüllen. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer haben schließlich die Mitarbeiterbefragung erfolgreich abgeschlossen. Die größte Bereitschaft zur vollständigen Befragungsteilnahme gab es in Japan, Russland und Deutschland (80 bis 85 Prozent), die geringste in China, Indien und der Türkei (48 bis 57 Prozent). Trotz erwartungskonformer Inzidenzraten wurde durch eine vorausschauende Stichprobenplanung sichergestellt, dass in allen 25 Ländern gleich viele abgeschlossene Interviews generiert werden konnten.